Projekt 2017

Die Erweiterung der Technikerschule durch einen Mädchen- und einen Jungenschlafsaal und der Umbau der vier
Lehrerwohnungen samt den dazugehörigen sanitären Einrichtungen sind abgeschlossen. Da die Jugendlichen
die Räume 2016 bereits bezogen hatten, wurden beim Besuch von Elisabeth Friedrich, Marion Dobslaw und
Maria und Willi Höing im Februar 2017 die Räumlichkeiten im Beisein des Generalvikars der Diözese Masaka,
einer Abordnung vom Distrikt, dem gesamten Komitee sowie vielen aus der Pfarrgemeinde feierlich eingesegnet
und an die Technikerschule übergeben.

Februar 2015
Besucherstrom zur Einweihung nach dem Festhochamt

Jetzt können 32 Mädchen in vier Schlafräumen mit je einer Nasszelle, bestehend aus einer Dusche, einem WC und einem Waschtisch, und 38 Jungen in fünf Schlafräumen und fünf Nasszellen wohnen. Ferner haben vier Lehrpersonen je einen Wohnschlafraum mit insgesamt zwei Nasszellen. Ein Aufenthaltsraum von ca. 30 qm und zwei große Terrassen sowie eine Regenauffanganlage von 32.000,00 Liter schließen das Wohnprojekt ab. Alle Besucher waren erstaunt über die großzügige Anlage und sagten nicht zu Unrecht, es sei die schönste im ganzen Distrikt Kalangala.

Durch großzügige Unterstützung des Rotary Club Gladbeck-Kirchhellen konnten wir auf dem Gebäude eine 3,1 KW Photovoltaikanlage einschl. der Batterien für Speicherung und einen Wechselrichter für 230 Volt errichten, so dass alle Räume genügend Licht haben.

Beim Kaufen eines gebrauchten Busses
Tanzgruppe auf der neuen Terrasse

Durch sehr viele Aktivitäten der Technikerschule, sei es in beruflicher Hinsicht oder in der Freizeit (Fußballturniere, Musik- und Tanzveranstaltungen), müssen die Schüler auch viel in andere Orte und auf das Festland fahren. Da der Krankenwagen nicht immer zu Verfügung stand, mussten die Schüler mit dem Taxi-Bus befördert werden. So beschloss das Komitee, dass es auf die Dauer kostengünstiger wäre, ein eigenes Fahrzeug zu kaufen. Mit einer Eigenbeteiligung von ca. 10 % wurde ein 14-Personenbus angeschafft.

Der Bus mit dem Logo der Technikerschule und des Freundeskreises in den Farben der Schule Weiß-Bordeaux

Es gab aber auch was nicht Erfreuliches. Am Schwesternhaus waren die Termiten fleißig am Werk gewesen. Sie hatten alle Holzfenster, die vor drei Jahren neu eingesetzt worden waren, sowie die Holzdecke einschl. der Unterkonstruktion im Aufenthaltsraum der Schwestern sehr beschädigt. Alle Fenster mussten durch Stahlfenster ersetzt und eine neue Decke im Aufenthaltsraum eingebracht werden.

Die Hälfte des Komitees wurde für die nächsten vier Jahre neu gewählt, so dass alle zwei Jahre neue Mitglieder gewählt werden können. Die wichtigsten Aufgaben des Komitees sind die Verteilung und Kontrolle der Mikrokredite und die Bestimmung von Schülerinnen und Schülern, die vom Freundeskreis gefördert werden sollen.